Kurz gesagt: Fang locker an, steigere langsam und gib deiner Nase Platz. Ein Nasenstreifen öffnet den Naseneingang, den Rest machst du mit Tempo und Übung.
1. Beim Aufwärmen starten
Atme die ersten 10 Minuten nur durch die Nase. Bei lockerem Tempo geht das fast immer. So gewöhnst du dich daran.

2. Tempo an die Nase anpassen
Wenn du nur noch durch den Mund Luft bekommst, ist das für lockere Einheiten zu schnell. Nimm das Tempo etwas raus. Bei Intervallen und Maximalversuchen ist Mundatmung normal.
3. Ruhig ausatmen
Wer hektisch atmet, schnappt nach Luft. Atme lang und ruhig aus, dann kommt das Einatmen durch die Nase von selbst.
4. In den Satzpausen durch die Nase
Im Gym sind die Pausen zwischen den Sätzen der beste Moment. Durch die Nase ein, langsam aus.
5. Die Nase frei machen
Die engste Stelle sitzt direkt hinter den Nasenflügeln. Ein Nasenstreifen zieht sie sanft nach außen. So kommt mehr Luft durch, rein mechanisch. Mehr dazu in Helfen Nasenstreifen beim Sport?.
6. Dranbleiben
Nasenatmung unter Last ist Gewöhnung. Mit etwas Übung fällt sie leichter.
Wann du nicht erzwingen solltest
Bei Schnupfen, Erkältung oder wenn dir schwindelig wird: durch den Mund atmen und Pause machen. Ist deine Nase dauerhaft zu, lass das ärztlich abklären.
Häufige Fragen
Muss ich beim Sport immer durch die Nase atmen?
Nein. Bei hoher Belastung atmet jeder auch durch den Mund. Nasenatmung lohnt sich vor allem beim Aufwärmen, bei lockeren Einheiten und in Pausen.
Hilft ein Nasenstreifen dabei?
Er macht den Naseneingang weiter. Dadurch fällt Nasenatmung vielen leichter, vor allem unter Last.








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